Wortschöpfungen:
Nichts fällt einem zu:
Sogar eine Dummheit muss man erst machen
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Glücklich, wer das, was er liebt, auch wagt, mit Mut zu schützen.
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Woran sollte man sich von der Verschlagenheit, Falschheit und Heuchelei der Menschheit erholen,
wenn es die Hunde nicht geben würde, in deren ehrliches Gesicht man ohne Misstrauen sehen kann.
( Schopenhauer )
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Es ist immer leichter, eine geschickt konstruierte Lüge zu verteidigen,
als eine schemenhafte Wahrheit zu erobern.
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Generationsproblem
Wovon ich leben will
Hast du gefragt.
Hättest du gefragt
Wofür ich leben will
Könnten wir
Miteinander reden.
( Anne Steinwart )
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Die Freunde nennen
sich aufrichtig;
die Feinde sind es.
( Arthur Schopenhauer )
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Furcht ist der Feind. Der einzige Feind.
( Sun Tzu )
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Musik allein ist die
Weltsprache und braucht nicht übersetzt zu werden, da die Seele spricht.
(Berthold
Auerbach )
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Wenn zwei Menschen
immer die gleiche Meinung haben, ist einer von ihnen überflüssig.
( Winston Churchill
)
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"Was hinter uns
liegt
und
was vor uns liegt
sind
kleine Angelegenheiten
verglichen mit dem, was in uns liegt."
(
Emerson )
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Und mit der Zeit
Und mit der Zeit löst es sich auf.
Man vergisst die Gesichter, die Gerüche, die Stimmungen.
Wo Erwartungen starben, lohnt es nicht mehr zu warten, wie Tiere im Unterholz.
Finde dich ab, das ist auch gut so.
Und mit der Zeit löst es sich auf.
Der eine, den man heilig sprach, den man vor Sehnsucht zitternd im Dickicht suchte,
der andere, der einen vergötterte, und den man zwischen den Werten durchschaute,
aber doch dem trügerischen Glanz seiner erstbesten Versprechen erlag.
Eines Versprechens mit der Dauer einer Nacht.
Und mit der Zeit geht alles fort.
Und mir der Zeit löst es sich auf.
Das Erinnern an Zärtlichkeit, an den vollkommenen Augenblick,
an Blitze, die Erleuchtung brachten, Erleuchtung des Körpers und der Seele.
Jetzt sind sie tot, von meinem Tod.
Und mit der Zeit löst es sich auf.
Die Narren, an die man zu glauben glaubte,
jene Könige, ohne den Schatten eines Landes.
Jene Wolken weißen Schimmel, an die man sein Herz hing,
an die man seine Geborgenheit für ein paar Groschen verkauft hätte.
Sich selbst verratend.
Tag für Tag. Stunde für Stunde.
Irrtum für Irrtum.
Und mit der Zeit wird alles gut.
Und mit der Zeit löst es sich auf.
Die Akkorde der Lieder, die Verse,
die Zeugen verlorener, gewonnener und unentschiedener Schlachten,
die Ratschläge : sieh nicht nach den Sternen, du könntest fallen und dir das Genick brechen.
Und mit der Zeit löst es sich auf.
Man fühlt sich zerschlagen, verraten, verworfen, verlacht und vertan.
Es friert einen schrecklich im Bett des Zufalls.
Die Einsamkeit wird unermesslich, aber man hat wenigstens seine Ruhe.
Zerschlagen, verraten, verworfen, verlacht und vertan.
Und mit der Zeit liebt man nie mehr.
( Leo Ferre – Avec le temps )
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Es
ist Nacht,
und mein Herz kommt zu dir,
hält's nicht aus,
hält's nicht aus mehr bei mir.
Legt sich dir auf die Brust,
wie ein Stein,
sinkt hinein,
zu dem deinen hinein.
Dort erst,
dort erst kommt es zur Ruh,
liegt am Grund
seines ewigen Du.
(Christian Morgenstern, 1908)
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Geduld zu haben, ist unendlich schwer, wenn man ungeduldig auf das wartet,
was vielleicht nie eintritt.
(Aleke Thuja)
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Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
In andere, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft zu leben.
(Hermann Hesse-Auszug aus "Stufen")
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Liebst du das Leben ?
Dann verschwende keine Zeit,
denn daraus ist das Leben gemacht.
(Benjamin Franklin)
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...jetzt sehe ich, wohin ich steige:
dem AKZEPTIEREN entgegen
in Grossbuchstaben geschrieben,
eine augenfällige Schlagzeile:
AKZEPTIEREN,
der Name ist angestrahlt.
Ich mühe mich weiter,
winke und rufe.
Unten brandet mein ganzes Leben
alle Landschaften, die ich je gesehen
oder geträumt habe. Unten
springt ein Fisch hoch: der Puls
in deiner Kehle.
AKZEPTIEREN. Ich komme endlich
dort an.
Aber es stimmt etwas nicht.
Kummer ist eine Wendeltreppe.
Ich habe dich verloren.
(Linda Pastan)
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Denn wir können die Kinder nach unserem Sinne nicht formen;
so wie Gott sie uns gab, so muss man sie haben und lieben. Sie
erziehen aufs beste und jeglichen lassen gewähren.
Denn der eine hat die, die anderen andere Gaben;
jeder braucht sie, und jeder ist doch nur auf eigene Weise gut und glücklich.
(Johann Wolfgang v. Goethe)
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Wer klug ist, wird im Gespräch weniger an das denken, worüber er spricht,
als an den, mit dem er spricht.
Sobald er dies tut, ist er sicher, nichts zu sagen, das er nachher bereut.
(Schopenhauer)
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Die Mauer aus Angst, die vor deinem Auge aufgebaut ist,
wird Stein für Stein durch Wissen und Vertrauen abgetragen.
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Willst du glücklich sein im Leben, dann sei es !
( Tolstoi )
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Stop all the clocks, cut off the telephone
Prevent the dog from barking with a juicy bone,
Silence the pianos and with muffled drum
Bring out the coffin, let the mourners come.
Let aeroplanes circle moaning overhead
Scribbling on the sky the message He Is Dead,
Put crepe bows round the white necks of the public doves,
Let the traffic policemen wear black cotton gloves.
He was my North, my South, my East and West,
My working week and my Sunday rest,
My noon, my midnight, my talk, my song;
I thought that love would last for ever: I was wrong.
The stars are not wanted now: put out every one;
Pack up the moon and dismantle the sun;
Pour away the ocean and sweep up the wood;
For nothing now can ever come to any good.
( w.h.auden )
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Vom wahren Gegner fährt grenzenloser Mut in dich.
(Kafka)
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Das Leben ist seltsam
alarmierend angenehm.
(
Jonathan Frantzen )
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...sie dachte mit dem
Herzen und fühlte mit dem Verstand...
( Theodor Fontane )
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Wissenschaft ist der
Verstand der Welt, Kunst ihre Seele.
(Maxim Gorki )
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Objektiv betrachtet ist das
Leben viel zu kurz für ein langes Gesicht.
( Joachim Panten )
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um ehrlich zu sein
wenn es immer dort regnet, wo ich aus dem
fenster schaue
und es still wird bei jedem wort, das ich
spreche
dann werfe ich meinen schatten ohne licht
und kann mir davon, dass du mich liebst
auch nichts kaufen
(Zoran Drvenkar)
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die frühen Jahre
so haben wir getanzt
und sind gegeneinander gesprungen
und haben mit bierflaschen
schaum geschlagen und den mädchen
die zungen ins ohr gesteckt und
dabei laut geatmet und nie
und nie und nie
an morgen gedacht
(Zoran Drvenkar)
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Frei und Unfrei
Den wirklich Freien erkennt man daran,
dass er keine Angst hat, seine Freiheit zu
verlieren.
Und der Unfreie hat sogar Angst davor, seine
Unfreiheit aufzugeben
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Den Dämon der Vergänglichkeit bannt man mit
seelischer Heiterkeit,
mit Zuversicht und Lebensoffenheit.
Schwermut und Trübsal verschlimmern nur die
Traurigkeit über
unwiederbringlich Verlorenes.
Wir gewinnen, um zu verlieren.
Aber wir verlieren auch,
um wieder zu gewinnen.
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Reichtum
Wirklich reich ist,
wer mehr Träume
in seiner Seele hat,
als die Realität
zerstören kann.
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Mein Leben ist nicht diese steile Stunde,
darin du mich so eilen siehst.
Ich bin ein Baum vor meinem
Hintergrunde,
ich bin nur einer meiner vielen Munde,
und jener, welcher sich am frühsten
schließt.
Ich bin die Ruhe zwischen zweien
Tönen,
die sich nur schlecht aneinander gewöhnen:
denn der Ton Tod will sich erhöhn-
Aber im dunklen Intervall versöhnen
sich beide zitternd.
Und das Lied bleibt schön.
(Rilke)
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Wir lebten, als hätten wir eine Wahl, als
wären wir nicht allein,
als würde nicht ein Moment kommen, in dem
jeder von uns begreift,
dass das Leben vorbei ist,
dass wir ohne Bremsen auf eine Wand
zufahren...
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Ich lernte zwei wichtige Dinge:
Selbstmitleid ist schädlich, und auf gar
keinen Fall
darf man Leuten Wahrheiten verkünden,
wenn man keine Hand frei hat,
um zurückzuschlagen.
(Edgar Wallace)
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Emily
It wasn't supposed to
be like this
Another dose of unhappiness
I gave it all and managed to get shot down yet again
So I got drunk
Had sex with all your friends
You told me to never call your house again
Emily, you saved the
day
Emily, when you threw me away
She was always such a
pretty girl
Nobody like her in the world
A little piece of heavenly
That no one else could stand
I see her in my dreams at night
I see you when I close my eyes
I just can't seem to shake you, Emily
You got your money and
I got cast
Outside thrown out on my ass
In the city with no one else, no where else to go
So I hooked up with this model from Singapore
Emily, I sure am glad you didn't want me anymore
She was always such a
pretty girl
Nobody like her in the world
A little piece of heavenly
That no one else could stand
I see her in my dreams at night
I see you when I close my eyes
I just can't seem to shake you, Emily
Yeah
Emily, you saved the
day
Emily, you saved the day
Emily, you saved my ass
(bowling for soup)
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Gruß an die Morgendämmerung
Sieh diesen Tag!
Denn er ist Leben, ja das Leben selbst.
In seinem kurzen Lauf
Liegt alle Wahrheit, alles Wesen deines Seins:
Die Seligkeit zu wachsen,
Die Freude zu handeln,
Die Pracht der Schönheit,
Denn gestern ist nur noch ein Traum,
Und morgen ist nur ein Bild der Phantasie,
Doch heute, richtig gelebt, verwandelt jedes Gestern
In einen glückseligen Traum
Und jedes Morgen in ein Bild der Hoffnung.
So sieh denn diesen Tag genau!
Das ist der Gruß der Morgendämmerung.
(Dale Carnegie - Sorge dich nicht - lebe!)
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Wenn es soweit ist
Bin ich dereinst gebrechlich und schwach
und quaelende Pein haelt staendig mich wach-
was du dann tun musst- tu es allein.
Die letzte Schlacht wird verloren sein.
Dass du sehr traurig, verstehe ich wohl.
Deine Hand vor Kummer nicht zoegern soll.
An diesem Tag - mehr als jemals geschehn -
muss deine Freundschaft das Schwerste bestehn.
Wir lebten zusammen in Jahren voll Glueck.
Furcht vor dem Muss ? Es gibt kein Zurueck.
Du moechtest doch nicht, dass ich leide dabei.
Drum gib, wenn die Zeit kommt, bitte mich frei.
Begleite mich dahin, wohin ich gehn muss.
Nur - bitte bleibe bei mir bis zum Schluss.
Und halte mich fest und red mir gut zu,
bis meine Augen kommen zur Ruh.
Mit der Zeit - ich bin sicher - wirst du es wissen,
es war deine Liebe, die du mir erwiesen.
Vertrauendes Wedeln ein letztes Mal -
Du hast mich befreit von Schmerzen und Qual.
Und gräme Dich nicht, wenn du es einst bist
der Herr dieser schweren Entscheidung ist.
Wir waren beide so innig vereint.
Es darf nicht sein, dass dein Herz um mich weint.
( aus dem Englischen übertragen von Werner Schuster 1983 )
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Vereinsamt
Die Krähen schrein
Und ziehen schwirren Flugs zur Stadt:
Bald wird es schnein, -
Wohl dem, der jetzt noch - Heimat hat!
Nun stehst du starr,
Schaust rückwärts, ach! wie lange schon!
Was bist du Narr
Vor Winters in die Welt entflohn?
Die Welt - ein Tor
Zu tausend Wüsten stumm und kalt!
Wer das verlor,
Was du verlorst, macht nirgends Halt.
Nun stehst du bleich,
Zur Winter-Wanderschaft verflucht,
Dem Rauche gleich,
Der stets nach kältern Himmeln sucht.
Flieg, Vogel, schnarr
Dein Lied im Wüstenvogel-Ton! -
Versteck, du Narr,
Dein blutend Herz in Eis und Hohn!
Die Krähen schrein
Und ziehen schwirren Flugs zur Stadt:
Bald wird es schnein, -
Weh dem, der keine Heimat hat!
(Friedrich Nietzsche)
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"No man is an island, entire of itself; every man is a piece of the continent, a part of the main.
If a clod be washed away by the sea, Europe is the less, as well as if a promontory were, as well
as if a manor of thy friend' s or of thine own were. Any man' s death diminishes me because
I am involved in mankind; and therefore never send to know for whom the bell tolls; it tolls for thee."
( John Donne)
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Optimisten wandeln auf der Wolke,
unter der die Pessimisten
Trübsal blasen.
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Altwerden ist wie auf einen Berg steigen:
Je höher man kommt, desto mehr Kräfte sind verbraucht,
aber um so weiter sieht man.
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Sie haben gesagt: "Du bist verrückt geworden um dessentwillen, den du liebst."
Ich habe geantwortet: "Die Würze des Lebens ist nur für die Verrückten."
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...wenn die Bürde von morgen mit der von gestern heute getragen werden muss, wankt auch der Stärkste...
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Das ist die Stunde aus Blei-
Im Gedächtnis, falls ausgestanden,
Wie sich Erfrierende an den Schnee erinnern-
Erst - Frösteln - dann Erstarrung - dann das Loslassen -
(Emily Dickinson)
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...auch hab' ich mich im Besitzen nie ganz wohl gefühlt,
vermissen erschien mir immer viel natürlicher...
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Das ganze Halbe ist das doppelte Viertel der fehlenden Hälfte...
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Die Grenze zwischen Zivilisation und Barbarei ist nur schwer zu ziehen: Stecken sie sich einen Ring in Ihre Nase,
und Sie sind eine Wilde; stecken Sie sich zwei Ringe in die Ohren, und Sie sind zivilisiert.
(Pearl S. Buck)
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...
& wenn du dich klein
& nichtig fühlst
wenn du denkst
alles, was du denkst
wurde schon gedacht
kein talent
kein humor
kein funken hoffnung
in dir
& draußen regen
& draußen sturm
dann leg die hand
auf deine brust
& spür mein herz
wie es dort
für dich schlägt
(Z.D.)
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...sie hatten mir so wenig zu sagen
und verbrauchten
so viel zeit damit...
(Z.D.)
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Wenn Tränen des Abschieds nach Freundschaft schmecken
und vertraute Augen leise zu dir sprechen:
Wir sind füreinander da, beginnt das Neue mit einem Lächeln.
(Nachruf)
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"...Für die Toten kann man nie genug tun. Man sucht Trost, aber es gibt keinen, hat es nie gegeben
und wird es nie geben. Es gibt nur das allmähliche Abschleifen scharfer Kanten, damit man sich nicht
bei jeder Bewegung hinterrücks überfallen fühlt, als sähe man die Toten plötzlich unverhofft um die Ecke biegen..."
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Geh und verändere die Welt.
Sie verdient es.
(Berthold Brecht)
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Die Warner
Wenn Leute dir sagen:
"Kümmere dich nicht soviel um dich selbst"
dann sieh dir die Leute an
die dir das sagen.
An ihnen kannst du erkennen
wie das ist
wenn einer
sich nicht genug
um sich selbst
gekümmert hat.
(Erich Fried)
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Bitte...
Wenn du die kleine Hand mir gibst,
Die so viel Ungesagtes sagt,
Hab ich dich jemals dann gefragt,
Ob du mich liebst?
Ich will ja nicht, dass du mich liebst,
Will nur, dass ich dich nahe weiß
Und dass du manchmal stumm und leis
Die Hand mir gibst.
(Hermann Hesse)
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Gesang der Geister über den Wassern
Des Menschen Seele
Gleicht dem Wasser:
Vom Himmel steigt es,
Und wieder nieder
Zur Erde muss es,
Ewig wechselnd.
Strömt von der hohen,
Steilen Felswand
Der reine Strahl,
Dann stäubt er lieblich
In Wolkenwellen
Zum glatten Fels,
Und leicht empfangen
Wallt er verschleiernd,
Leisrauschend
Zur Tiefe nieder.
Ragen Klippen
Dem Sturz entgegen,
Schäumt er unmutig
Stufenweise
Zum Abgrund.
Im flachen Bette
Schleicht er das Wiesental hin,
Und in dem glatten See
Weiden ihr Antlitz
Alle Gestirne.
Wind ist der Welle
Lieblicher Buhler;
Wind mischt vom Grund aus
Schäumende Wogen.
Seele des Menschen,
Wie gleichst du dem Wasser!
Schicksal des Menschen,
Wie gleichst du dem Wind!
(Johann Wolfgang von Goethe)